Historie

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Museumshistorie Saloga Sportsammlung e.V.

Das Museum „Sportsammlung Saloga“ ist ein eingetragener Verein, und dabei vollumfänglich ehrenamtlich und mit dem Ziel der Förderung von Kunst und Kultur geführt. Dieses Ziel wird durch die Dokumentation, Aufbereitung, Verwaltung und Bewahrung der „Sportsammlung Saloga“ verfolgt und geschieht durch die derzeit etwa 40 Mitglieder sowie einem vierköpfigen Vorstand.

Etwa ab seinem 20. Lebensjahr hatte Peter Saloga (*1943, † 2018) seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts seine ganze Freizeit, viel Geld, besonders aber sein “Sportlerherz” investiert, um alles Mögliche und Unmögliche aus der Welt des Sportes zusammen zu tragen.

Im Keller fing alles an

In den Kellerräumen seines Wohnhauses in Springe entstand so eine einzigartige, vielseitige und wertvolle Sammlung von Sportutensilien mit den Schwerpunkten: Fußball (DFB/ national, z.B. Hannover 96 / international, insbesondere England) sowie unzähligen Sportberichten. Wer in den “Fußballkeller” kam, war tief beeindruckt, allerdings wegen der „besonderen Ordnung“ hilflos ausgeliefert. Der Einzige, der sich wirklich auskannte, war der “Oberfan” selbst. Aus gesundheitlichen Gründen musste sich Peter Saloga Anfang der 2000er Jahre über den weiteren Verbleib seiner Schätze Gedanken machen.

Dann machte es Schule

Das langfristige Fortbestehen dieses außergewöhnlichen Sammlerwerks konnte im September 2003 mit der Gründung eines Trägervereins gesichert und damit der Grundstein für den Umzug in die “Rote Schule” (ehemaliges Volksschulgebäude), der heutigen Heimat der „Sportsammlung Saloga e.V.“, gelegt werden.

Initiator der erforderlichen Maßnahmen war der damalige Bürgermeister der Stadt Springe Jörg-Roger Hische. Er sprach Wilfried Liebhold (Spieler, später langjähriges Vorstandsmitglied -davon 9 Jahre als Vorsitzender- der Sportfreunde Springe e.V. / ab 2000 FC Springe e.V.) mit Nachdruck an.

Unter anderem war es Liebholds zahlreichen Gesprächen bei Institutionen, Verbänden, Vereinen und Gönnern zu verdanken, die das kostspielige Unterfangen ein Museum aufzubauen, Realität werden ließen. Mit dabei waren der Niedersächsische Fußballverband (NFV), der Regionssportbund Hannover (RSB), die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, das Museum auf dem Burghof und später Hannover 96.

Für die Planung konnten Prof. Dr. Horst Callies (damals Vorsitzender des Museums auf dem Burghof), Wilfried Baxmann (damals Vorsitzender des RSB) und Dirk Schröder (der heutige 1. Vorsitzende) gewonnen werden. Die gestalterische Planung oblag dann dem Team Liebhold (Schwerpunkt Organisation) und Schröder (Gestaltung der Themenbereiche).

Liebhold_Schroeder
Der ehemalige Vorsitzende W. Liebhold (li.) aktuelle Vorsitzende D. Schröder (re.)

Der Ausbau der Räume sowie die Durchführung der mit der Ausgestaltung verbundenen Arbeiten war in den Händen eines hoch engagierten ehrenamtlichen Helfer-Teams quer durch die Springer „Fußball-Sportfreunde“. So gelang es, die anspruchsvollen Maßnahmen nahezu ausschließlich mit ehrenamtlich ausgeführten Tätigkeiten zu meistern. Zum 1. Vorsitzenden des Vereins bzw. des Museums wurde Wilfried Liebhold im Sept. 2003 gewählt, der dieses Amt 13 Jahre lang ausübte.

Ablösefrei – Tinte drunter

Beschluss der Satzung Unterschriften der Gründungversammlung vom 19. September 2003.

Unterschriften-Gruendungsversammlung-Sportsammlung-Saloga-2003

Von 100 auf 250

Die Ausstellungsfläche betrug zunächst knapp 100 qm². Sie konnte im Laufe der nächsten Jahre auf über 250 qm² plus Archiv/Depot erweitert werden. Dabei half der kräftige „Rückenwind“ der Stadt Springe.

Der später geschaffene Wechselausstellungsraum ergänzt die etablierten Themenbereiche mit vielfältigen Sonderausstellungen. Daneben ist der Verein immer wieder aktiv und zugänglich für Ferienpass- und sonstige Aktionen der Stadt Springe und arbeitet eng mit den regionalen Bildungseinrichtungen und Sportvereinen zusammen. Dazu gehören insb. Workshops zu Themen rund um das weite Feld „Sport und Gesellschaft“ mit bildungsbenachteiligten Jugendlichen, die von Studierenden der Sozial- und Sonderpädagogik der Leibniz Universität begleitet und unterstützt werden.

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